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  • Datum: 16.06.2016
  • Pressemitteilungen
  • Kunde: Dortmunder Volksbank

Vertreterversammlung 2016: Dortmunder Volksbank präsentiert solide Zahlen

Projekt „Volksbank 2020“ erfolgreich auf den Weg gebracht

Dortmund, 16. Juni 2016.  Im Rahmen der jährlichen Vertreterversammlung legte die Dortmunder Volksbank am 15. Juni 2016 die Zahlen des Jahres 2015 vor. Vorstandsvorsitzender Martin Eul freute sich, den Vertretern der rund 150.000 Mitglieder in der gut besuchten Dortmunder Westfalenhalle 2 solide Zahlen präsentieren zu können: „Obwohl Niedrigzinsumfeld, Regulatorik, Digitalisierung und demografischer Wandel ihren Tribut fordern, war 2015 für die Dortmunder Volksbank ein immer noch gutes Jahr. Das zeigen sowohl das stramme Kreditwachstum und das zufriedenstellende Einlagenwachstum, als auch die noch zufriedenstellende Ertragslage und die weitere Stärkung unseres Eigenkapitals“, betonte Eul.

Eul ging zudem auf die wirtschaftlichen und politischen Rahmenbedingungen des Bankgeschäftes ein. Besonders kritisierte er die Regulierungsflut der Europäischen Zentralbank (EZB) und die fehlende Differenzierung zwischen Regionalbanken und großen Instituten. Viele Sparkassen und Volksbanken gerieten dadurch unter gehörigen Druck. Landauf und landab höre man von Fusionsgesprächen, drastischen Kostenreduktionen, Mitarbeiterabbau, Dividendenkürzungen und Filialschließungen. Von heute 1.021 Volksbanken bundesweit werden laut Prognosen bis zum Jahr 2020 nur noch 600 bis 700 übrig bleiben.

„Volksbank 2020“ – Gerüstet für die Zukunft

Auch die Dortmunder Volksbank reagierte auf diese tiefgreifenden Veränderungen des Finanzmarktes und brachte im vergangenen Jahr das Projekt „Volksbank 2020“ erfolgreich auf den Weg. „Wir haben die Weichen für die Zukunft gestellt, indem wir unser Filialnetz sinnvoll umstrukturieren und damit an die aktuellen Entwicklungen anpassen. Die Notwendigkeit dieses Schrittes haben wir geradeaus und mit offenem Visier angekündigt. Sowohl aus den Reihen unserer Mitarbeiter, als auch von unseren Mitgliedern und Kunden wurde uns weitgehendes Verständnis entgegengebracht. Das zeigen uns die zahlreichen positiven Rückmeldungen, die uns seitdem erreicht haben“, so Eul. Auch nach Abschluss der Umstrukturierungen zählt die Dortmunder Volksbank mit fast 50 Filialen zu den filialstärksten Banken in ihrem Geschäftsgebiet. Dieses umfasst neben Dortmund, die Städte Hamm, Unna, Schwerte und Castrop-Rauxel.

Der Vorstandsvorsitzende äußerte sich zudem besorgt über die Einführung der Negativzinsen bei der EZB. Er gehe zwar davon aus, dass die Dortmunder Volksbank keine Negativzinsen für Privatkunden und mittelständische Firmenkunden weitergeben müsse. „Was ich aber nicht mehr ausschließen kann, sind Negativzinsen für große, institutionelle Anleger, die ihre teils horrende Liquidität irgendwo parken müssen. Das sind Pensionskassen, Krankenkassen, Versorgungswerke und andere“, erklärte Eul. Eine weitere Konsequenz aus der aktuellen Lage des Finanzsektors ist die Absenkung der Dividende von sechs auf vier Prozent. Dass dieser Schritt dringend notwendig ist, unterstrichen die Vertreter, indem sie der Empfehlung des Vorstandes und des Aufsichtsrates folgten. Ulrich Leitermann, Aufsichtsratsvorsitzender der Dortmunder Volksbank, befürwortete die Entscheidungen des Vorstandes: „Regulatorik, Zinsumfeld, Digitalisierung und demografischer Wandel sind angekommen. Von daher bin ich froh, dass mit dem Projekt ‚Volksbank 2020’ das angestoßen wurde, was unumgänglich ist.“ Er wies darauf hin, dass man mit den Ergebnissen, insbesondere dem Kreditwachstum, hochzufrieden sein könne. Zeige es doch, wie nah die Dortmunder Volksbank an der Seite der heimischen Wirtschaft stehe. Der Vorstand habe daru?ber hinaus bereits in den vergangenen zwei Jahren immer wieder auf die zum Teil drastischen Veränderungen im Bankgeschäft hingewiesen. „Ich begrüße ausdrücklich, dass wir hier ganz offenkundig die deutlichen Herausforderungen angenommen haben.“

 Foto: Jan Heinze 

Ulrich Leitermann (l.), Aufsichtsratsvorsitzender der Dortmunder Volksbank, und Martin Eul (r.), Vorstandsvorsitzender der Dortmunder Volksbank, freuten sich, ZDF-Moderatorin Petra Gerster zur Vertreterversammlung 2016 zu begrüßen.

Wechsel im Aufsichtsrat

Mit der Vertreterversammlung im Jahr 2016 endet turnusgemäß die Amtszeit der Aufsichtsratsmitglieder Cornelia Helm, Lothar Luther und Wilhelm Mohs, die zur Wiederwahl standen und in ihrem Amt bestätigt wurden. Prof. Dr. Ludwig Batereau, dessen Amtszeit ebenfalls turnusmäßig endete, konnte aufgrund der durch die Satzung festgelegten Altersgrenzen nicht wiedergewählt werden. Batereau gehörte seit 1982 dem Aufsichtsrat der Volksbank Hamm und seit der Fusion dem Aufsichtsrat der Dortmunder Volksbank an. „Als ‚graue Eminenz’ hat Herr Professor Batereau im Aufsichtsrat nie den Vorsitz angestrebt, aber jede Sitzung mit substantiellen Beitra?gen aus seinem reichhaltigen Erfahrungsschatz bereichert. Dafür bedanken wir uns herzlich“, betonte Leitermann. Darüber hinaus legte Dr. Ulrich Schürmann sein Aufsichtsratsmandat nieder. Damit beschleunigt er den gewünschten Abschmelzungsprozess im Aufsichtsrat, dem er seit 1985 angehörte. „Die Fusionen Hörde, Asseln, Unna-Schwerte, Hamm und der ‚Bank für Beamte und Angestellte’ machen Herrn Dr. Schürmann zu einem ausgewiesenen Verschmelzungsexperten. Seine offene und humorvolle Art hat ihn in unserer Gremienarbeit immer ausgezeichnet. Auch ihm gebührt ein ganz herzliches Dankeschön“, so Leitermann. Als neue Arbeitnehmervertreter wurde bereits am 31. Mai 2016 Karin Anton, Harald Hirsch, Peter Schattauer, Sebastian Schatter und Bernd Wulff in den Aufsichtsrat gewählt. Die bisherigen Arbeitnehmervertreter Jutta Bloch, Claudia Dabrock und Christiane Schulte-Klüsener scheiden aus dem Aufsichtsrat aus. Als Gastredner war in diesem Jahr Petra Gerster, Journalistin und Moderatorin der ZDF-Nachrichtensendung „heute“ geladen, die einen Vortrag zum Thema „Die multikulturelle Gesellschaft – Alptraum oder Verheißung?“ hielt.

Geschäftszahlen 2015 der Dortmunder Volksbank

Die Bilanzsumme 2015 beträgt gut 6,3 Milliarden Euro. Mit einem moderaten Wachstum von 131 Millionen Euro oder 2,1 Prozent bleibt die Dortmunder Volksbank die Nummer Eins der genossenschaftlichen Banken in Nordrhein-Westfalen und damit die viertgrößte Volksbank in Deutschland. Im Bereich der Kundenkredite konnte mit einer Steigerung von knapp 250 Millionen Euro (+ 6,6 Prozent) ein Spitzenergebnis erzielt werden. Für dieses Nettowachstum mussten 940 Millionen Euro an Neukrediten zugesagt werden. Trotz der Niedrigzinsphase ist es der Dortmunder Volksbank gelungen, ein zufriedenstellendes Ergebnis von 5,2 Milliarden Euro bei den Kundeneinlagen zu erreichen. Das Einlagenwachstum betrug 131 Millionen Euro, was einem Plus von 2,6 Prozent entspricht. Die Zahl der Mitarbeiter stieg im vergangenen Jahr auf insgesamt 1.082. Darunter befanden sich rund 90 Auszubildende. Zuwachs verzeichnete die Dortmunder Volksbank auch bei den Mitgliedern. Inzwischen sind fast 152.000 Kunden zugleich Anteilseigner der Genossenschaftsbank.


Über die Dortmunder Volksbank

Lokal verankert und überregional vernetzt bietet die Dortmunder Volksbank seit 117 Jahren Bankprodukte und Finanzdienstleistungen für Privatkunden und mittelständische Unternehmen. Sie ist mit ihrem Filialnetz in Dortmund, Hamm, Unna, Schwerte sowie Castrop-Rauxel und rund 240.000 Kunden die größte Volksbank in NRW. Mit ihren insgesamt 1.082 Mitarbeitern und einer Bilanzsumme von 6,3 Milliarden Euro (2015) zählt die Dortmunder Volksbank auch deutschlandweit zu den größten genossenschaftlich betriebenen Geldinstituten. Durch die Vernetzung mit der Genossenschaftlichen Finanzgruppe Volksbanken Raiffeisenbanken bietet sie darüber hinaus eines der dichtesten Servicenetze in Deutschland. Die 150.000 Mitglieder der Dortmunder Volksbank werden durch den Erwerb eines oder mehrerer Geschäftsanteile zu Miteigentümern und können an demokratischen Entscheidungsprozessen innerhalb des Unternehmens mitwirken. Ihre Verbundenheit mit der Region beweist die Dortmunder Volksbank unter anderem durch die Förderung lokaler Kulturprojekte, Sportsponsoring sowie der Finanzierung von Stipendien und Stiftungen.

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