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  • Datum: 01.02.2017
  • Pressemitteilungen
  • Kunde: Dortmunder Volksbank

Dortmunder Volksbank zieht positives Resümee für 2016

Zahl der Regionalbanken wird bundesweit weiter sinken

Dortmund, 01. Februar 2017.  Die Dortmunder Volksbank zieht eine positive Bilanz für das zurückliegende Geschäftsjahr: „2016 war kein einfaches Bankenjahr. Es war gespickt mit einer Vielzahl von Herausforderungen, die wir jedoch alle erfolgreich gemeistert haben“, betont Martin Eul, Vorstandsvorsitzender der Dortmunder Volksbank.

Die Bilanzsumme 2016 beträgt 6,4 Milliarden Euro. Mit einem Wachstum von 79 Millionen Euro oder 1,2 Prozent bleibt die Dortmunder Volksbank nicht nur die Nummer eins der genossenschaftlichen Banken in Nordrhein-Westfalen, sondern auch die viertgrößte Volksbank in Deutschland. Vor ihr liegen lediglich Berlin, Frankfurt und Mittelhessen.

Im Bereich der Kundenkredite konnte mit einer Steigerung von 190 Millionen Euro (+ 4,7 Prozent) ein sehr gutes Ergebnis erzielt werden. Zwei Drittel davon flossen in die lokale Wirtschaft, ein Drittel in die private Baufinanzierung. Um das Wachstum in diesem Bereich zu erreichen, hat die Dortmunder Volksbank insgesamt 830 Millionen Euro an Neukrediten zugesagt. „Mit dem Phoenixsee, Hohenbuschei, dem neuen Kronprinzenviertel und dem alten Stadtwerkegelände nördlich der Deggingstraße haben wir hier in Dortmund herausragende Baugebiete. Diese sind bei der offenkundig wachsenden Bevölkerung auch dringend notwendig. Wir rechnen damit, dass wir auch in diesem Jahr viele Bauvorhaben finanzieren werden“, sagt Eul.

Das Volumen der Kundeneinlagen konnte trotz der anhaltenden Niedrigzinsphase um 56 Millionen (+ 1,1 Prozent) auf 5,224 Milliarden Euro erhöht werden. Mitte des vergangenen Jahres verzeichnete die Dortmunder Volksbank in diesem Bereich sogar ein kurzzeitiges Wachstum von 400 Millionen Euro. Große Firmenkunden und institutionelle Anleger „parkten“ ihr Kapital beim genossenschaftlichen Geldinstitut. Aus einfachem Grund: Bei ihren Hausbanken mussten sie einen Negativzins von 0,4 Prozent zahlen. „Darum konnten wir kaufmännisch und geschäftspolitisch gar nicht anders, als ebenfalls für eine Einlage ab einer Million Euro 0,4 Prozent Zinsen zu berechnen. Andernfalls hätte uns das pro Jahr 1,6 Millionen Euro gekostet“, begründet Eul diesen Schritt. „Unsere Privatkunden sind unverändert von dieser Berechnung nicht betroffen.“

Ohne betriebsbedingte Entlassungen sank die Beschäftigtenzahl im vergangenen Jahr, aufgrund von natürlicher Fluktuation und hochattraktiven Altersteilzeit-Regelungen, von 1.082 auf 1.057. Darunter befanden sich wie in den vergangenen Jahren rund 90 Auszubildende.

 Foto: Jan Heinze 

Martin Eul, Vorstandsvorsitzender der Dortmunder Volksbank, präsentierte die Bilanz des Jahres 2016.

„Wie angekündigt, haben wir mit der Umstrukturierung unseres Filialnetzes begonnen und in Dortmund, Hamm, Unna, Schwerte und Castrop-Rauxel Zweigstellen zusammengelegt. An neuralgischen Punkten werden dafür größere und modernere Filialen entstehen, die Kompetenzen bündeln und unseren Kunden breitere Beratungsmöglichkeiten bieten. Mitte 2017 wird dieser Prozess abgeschlossen sein“, so Eul. Damit reagiert die Dortmunder Volksbank sowohl auf die zunehmende Regulatorik, die andauernde Niedrigzinsphase, als auch auf die veränderten Bedürfnisse der Kunden, die im Zuge der Digitalisierung wesentlich seltener eine Bankfiliale aufsuchen. Sämtliche Regionalbanken würden das deutlich spüren. „Wie man der Presse entnehmen konnte, hat sich die Zahl der Sparkassen bundesweit bereits auf unter 400 reduziert. Und auch die Volks- und Raiffeisenbanken sind in 2016 erstmals unter die Zahl von 1.000 gesunken, bis Ende 2020 erwarten wir nur noch 600 bis 700 Volksbanken“, berichtet Eul.

Die Zahl der Mitglieder stieg im vergangenen Jahr um 1.500 auf 153.400 Mitglieder. Von den 245.000 Kunden der Dortmunder Volksbank sind somit 63 Prozent Anteilseigner. Der Vertreterversammlung wird Mitte des Jahres eine Dividende von vier Prozent vorgeschlagen.

Zu den Grundprinzipien der genossenschaftlichen Bank zählt zudem soziales Engagement: Mit 400.000 Euro hat die Dortmunder Volksbank zahlreiche Einrichtungen, Initiativen und Veranstaltungen im Bereich von Kunst, Kultur, Wissenschaft und Sport im Jahr 2016 gefördert.

Weitere wichtige Pfeiler sind Nähe und Vertrauen: „Wir sind nach wie vor ein erreichbarer und verlässlicher Partner für Kunden und Mitglieder. Auch wenn Nähe nicht mehr ausschließlich in Metern zu messen ist“, betont Eul und ergänzt: „Wir werden uns dem Mix aus Regulatorik, Niedrigzinspolitik und Digitalisierung mit allen uns zur Verfügung stehenden Mitteln entgegenstellen müssen. Es wird ‚haarig’, aber nicht unlösbar. Entscheidend dabei ist eine Geistes- und Wertehaltung, die den Dienst am und für den Kunden stets aufs Neue in den Mittelpunkt aller Anstrengungen stellt.“


Über die Dortmunder Volksbank

Lokal verankert und überregional vernetzt bietet die Dortmunder Volksbank seit 118 Jahren Bankprodukte und Finanzdienstleistungen für Privatkunden und mittelständische Unternehmen. Sie ist mit ihrem Filialnetz in Dortmund, Hamm, Unna, Schwerte sowie Castrop-Rauxel und rund 245.000 Kunden die größte Volksbank in NRW. Mit ihren insgesamt 1.057 Mitarbeitern und einer Bilanzsumme von 6,4 Milliarden Euro (2016) zählt die Dortmunder Volksbank auch deutschlandweit zu den größten genossenschaftlich betriebenen Geldinstituten. Durch die Vernetzung mit der Genossenschaftlichen Finanzgruppe Volksbanken Raiffeisenbanken bietet sie darüber hinaus eines der dichtesten Servicenetze in Deutschland. Die 153.000 Mitglieder der Dortmunder Volksbank werden durch den Erwerb eines oder mehrerer Geschäftsanteile zu Miteigentümern und können an demokratischen Entscheidungsprozessen innerhalb des Unternehmens mitwirken. Ihre Verbundenheit mit der Region beweist die Dortmunder Volksbank unter anderem durch die Förderung lokaler Kulturprojekte, Sportsponsoring sowie der Finanzierung von Stipendien und Stiftungen.

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