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  • Datum: 30.03.2016
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  • Kunde: Schumann

Was es beim Wechsel auf Sommerreifen zu beachten gilt. Die Schumann Prüf GmbH gibt wichtige Tipps.

Was es beim Wechsel auf Sommerreifen zu beachten gilt.

Dortmund, 30. März 2016.  Mit dem Frühling kommt für die meisten Autofahrer wieder die Zeit für den Wechsel auf Sommerreifen. Die Schumann Prüf GmbH in Dortmund gibt wichtige Tipps.

„Bei der Wahl der Reifen sollten Autofahrer unbedingt auf gute Qualität achten. Beim Kauf vermeintlich günstiger Reifen ist Vorsicht geboten“, rät Schumann-Prüfstellenleiter Jörg Schoof. Gerade wenn es um die Sicherheit geht, spielen die Eigenschaften der Reifen eine entscheidende Rolle. In erster Linie kommt es auf ein optimales Handling, eine gute Bodenhaftung und hohe Langlebigkeit an.

Besonders einige „Billigreifen“ aus asiatischer Produktion wurden von der Gesellschaft für Technische Überwachung (GTÜ) mit einem sehr schlechten Ergebnis getestet. Während der Referenzreifen aus deutscher Produktion beim Bremsen aus 100 km/h nach 49,9 Metern zum Stehen kam, hatte der schlechteste Reifen bei knapp 50 Metern noch eine Restgeschwindigkeit von 44 km/h.

Beim Neukauf gilt außerdem: je jünger desto besser. „Reifen altern bereits durch bloße Lagerung. Ein vermeintlicher Neureifen sollte beim Kauf daher maximal drei Jahre alt sein“, so Schoof. Die letzten vier Ziffern der sogenannten DOT-Nummer verraten das Produktionsdatum. „5015“ bedeutet zum Beispiel, dass der Reifen in der 50. Kalenderwoche des Jahres 2015 gefertigt wurde.

Lässt man bereits gebrauchte Reifen montieren, so ist die gesetzlich vorgeschriebene Profiltiefe von mindestens 1,6 mm zu beachten. Für Sommerreifen sind jedoch wenigstens 3 mm empfehlenswert. Dabei sollten Reifen mit dem besseren Profil stets auf der Hinterachse montiert werden. „Beim Tausch von hinten nach vorne ist es wichtig, die Reifen niemals von links nach rechts zu montieren“, betont Schoof. Zum einem wird so gewährleistet, dass an die Laufrichtung gebundene Reifen immer auf der richtigen Seite aufgezogen bleiben. Zum anderem kann eine Laufrichtungsänderung der Reifen zum frühzeitigen Ausfall des Reifen führen.

 Foto: GTÜ 

Bei der Wahl der Reifen sollten Autofahrer der Sicherheit zuliebe auf gute Qualität achten.

Unregelmäßige Abradierungen deuten auf defekte Stoßdämpfer, eine falsche Fahrwerksgeometrie, zu niedrigen Fülldruck oder eine Unwucht der Reifen hin. Generell empfiehlt Schoof ein regelmäßiges Auswuchten. „Im Laufe der Zeit können Unwuchten entstehen, etwa beim Überfahren von Bordsteinkanten.“ Diese führen in der Regel zu ungleichmäßigem Reifenabrieb und damit einem höheren Verschleiß an Reifen und Fahrwerk. Schlimmstenfalls sind ein „flatterndes“ Lenkrad oder ungewohnte Fahrzeugvibrationen bei höherem Tempo die Folge.

Bei der Rädermontage sollten die Radschrauben stets mit dem vorgeschriebenen Drehmoment angezogen werden. Dazu benötigt man neben dem normalen Radkreuz einen Drehmomentschlüssel. „Zu wenig ist genauso schädlich wie zu viel. In beiden Fällen können sich die Radschrauben lösen“, so der Prüfstellenleiter. Des Weiteren sollten insbesondere Leichtmetallfelgen circa 100 bis 500 Kilometer nach dem Radwechsel mit dem vorgeschriebenen Drehmoment nachgezogen werden. Bei der abschließenden Prüfung des Fülldrucks sollte das Reserverad nicht vergessen werden, damit es im Ernstfall tatsächlich einsatzbereit ist.


Seit über 50 Jahren steht der Name Schumann in Dortmund für Qualität und Unabhängigkeit gegenüber den Versicherungsgesellschaften. Das Kfz-Sachverständigenbüro Schumann und die Schumann-Prüf GmbH stellen für 60.000 bis 70.000 Fahrzeuge im Jahr Gutachten sowie Bewertungen aus und führen technische Untersuchungen durch. Insgesamt arbeiten rund 50 Mitarbeiter an sieben Standorten in den Niederlassungen in Dortmund, Castrop-Rauxel, Gelsenkirchen, Kamen, Hamm, Erfurt und Arnstadt. Christof Schumann ist Mitglied im Bundesverband öffentlich bestellter und vereidigter sowie qualifizierter Sachverständiger (BVS) e.V. sowie im Bundesverband der freiberuflichen und unabhängigen Sachverständigen für das Kraftfahrzeugwesen (BVSK) e.V. und arbeitet eng mit der Gesellschaft für Technische Überwachung (GTÜ) und der Arbeitsgemeinschaft der Kraftfahrzeugsachverständigen (AGS) e.V. zusammen.

www.sv-schumann.de


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