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  • Datum: 03.11.2016
  • Pressemitteilungen
  • Kunde: Kfz-Sachverständigenbüro Schumann

Sicherheit von Schulbussen: Lehrer und Eltern sollen verstärkt auf mögliche Mängel achten

Dortmund, 03. November 2016.  „Die Sicherheit von Schulbussen hat sich in den vergangenen Jahren deutlich verbessert. Busse müssen heute zusätzlich zur Hauptuntersuchung alle drei Monate einer umfangreichen Sicherheitsüberprüfung unterzogen werden“, sagt Christof Schumann, Inhaber des Kfz-Sachverständigenbüros Schumann in Dortmund. Im Auftrag von Betreibern überprüft das Unternehmen regelmäßig, ob Busse den gesetzlichen Vorgaben entsprechen.

„Die Zeiten sind vorbei, in denen Schulbusse aufgrund massiver Schäden an Lenkung, Bremsen oder Reifen in größerer Zahl aus dem Verkehr gezogen wurden. Dennoch tauchen immer wieder Schwachstellen auf“, so Schumann. „Wenn Zweifel am Zustand der Busse aufkommen, sollten Eltern und Lehrer unverzüglich die Polizei verständigen. Schließlich geht es um das Wohl von Kindern.“ Oftmals fehlen Nothämmer, Warndreiecke, Verbandskoffer, Feuerlöscher oder die vorgeschriebenen Handlampen, die bei Unfällen oder einem Schadensfall in der Dunkelheit dringend gebraucht werden. Bei den Handbügeln der Sitze in der ersten Reihe sind häufig die Kunststoffummantelungen verschlissen, die im Fall eines Unfalls die Fahrgäste schützen sollen. Zudem fallen, wie Statistiken der Polizei belegen, bei Überprüfungen immer wieder defekte Anschnallgurte auf.

Dass es im Alltag immer wieder zu Verstößen gegen Sicherheitsregeln kommt, hat nach Aussage von Schumann mehrere Ursachen. Schulbusverkehr gilt unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten als wenig attraktiv, weil die Kommunen oft nur über knappe Kassen verfügen. Darüber hinaus führt der Vandalismus in Schulbussen dazu, dass die Sicherheit leidet. Beispielsweise beschädigen die jungen Fahrgäste die Anschnallgurte oder lassen Nothämmer mitgehen. Ob sich das Verhalten der Schüler verändern lässt, sei dahingestellt, so Schumann. Nach seiner Ansicht wären aber die Kommunen gut beraten, wenn sie für eine bessere finanzielle Ausstattung im Schulbusbereich sorgen würden, damit auch stets qualitativ hochwertige Busse zum Einsatz kommen.

 Foto: Lutz Kampert 

Alle Schulbusse sollten in einem tadellosen Zustand wie dieses Fahrzeug sein, wünscht sich Kfz-Experte Christof Schumann.

Ob ein Schulbus mit Gurten ausgestattet ist, hängt, wie Christof Schumann erläutert, entscheidend davon ab, ob das Busmodell ausschließlich für den Linienverkehr vorgesehen ist. Dann nämlich haben die Fahrzeuge keine Sitzgurte. Bei allen anderen Modellen sind funktionstüchtige Gurtsysteme Pflicht. Im Fall der Busse ohne Anschnallgurte gilt übrigens die wichtige Regel, dass die Fahrer nicht schneller als mit 60 Stundenkilometer unterwegs sein dürfen, selbst wenn auf Streckenabschnitten keine Tempobeschränkungen gelten.

Die Standards und Vorschriften für Schulbusse sind durch eine Vielzahl an Gesetzeswerken geregelt, unter anderem durch die „Verordnung über den Betrieb von Kraftfahrunternehmen im Personenverkehr“ (BOKraft), darüber hinaus können aber auch die Betreiber der Linien, in vielen Fällen Städte und Gemeinden, weitere Vorgaben festlegen. Schulen, die Anbieter für Klassenfahrten suchen, sollten bereits bei der Wahl des Busunternehmens sehr umsichtig sein.


Seit über 50 Jahren steht der Name Schumann in Dortmund für Qualität und Unabhängigkeit gegenüber den Versicherungsgesellschaften. Das Kfz-Sachverständigenbüro Schumann und die Schumann-Prüf GmbH stellen für 60.000 bis 70.000 Fahrzeuge im Jahr Gutachten sowie Bewertungen aus und führen technische Untersuchungen durch. Insgesamt arbeiten rund 60 Mitarbeiter an acht Standorten in den Niederlassungen in Dortmund, Castrop-Rauxel, Gelsenkirchen, Hamm, Kamen, Lünen, Erfurt und Arnstadt. Christof Schumann ist Mitglied im Bundesverband öffentlich bestellter und vereidigter sowie qualifizierter Sachverständiger (BVS) e.V. sowie im Bundesverband der freiberuflichen und unabhängigen Sachverständigen für das Kraftfahrzeugwesen (BVSK) e.V. und arbeitet eng mit der Gesellschaft für Technische Überwachung (GTÜ) und der Arbeitsgemeinschaft der Kraftfahrzeugsachverständigen (AGS) e.V. zusammen.

www.sv-schumann.de


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