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  • Datum: 13.07.2017
  • Pressemitteilungen
  • Kunde: Westfälischer Industrieklub

Querdenker, Bestseller-Autoren und Honorarberater Marc Friedrich und Matthias Weik zu Gast im Westfälischen Industrieklub

Quo vadis Europa?

Dortmund, 13. Juli 2017.  Marc Friedrich und Matthias Weik sprechen gerne unliebsame Wahrheiten aus. Wer ihre Wirtschaftsliteratur-Bestseller „Der größte Raubzug der Geschichte“, „Der Crash ist die Lösung: Warum der finale Kollaps kommt und wie Sie Ihr Vermögen retten“, „Kapitalfehler“ und aktuell „Sonst knallt´s!“ gelesen hat, weiß, dass viele Prognosen der studierten Ökonomen eingetroffen sind und beide der europäischen Währungsunion mehr als skeptisch gegenüberstehen. Das blieb auch den zahlreichen Gästen ihres überraschend unterhaltsamen Vortrags „Quo vadis Europa“ im Westfälischen Industrieklub Dortmund nicht verborgen. Vor dem Hintergrund von Brexit, EU- und Eurokrise sowie Populisten auf dem Vormarsch erörterten sie dabei die aktuelle Situation Europas auf Basis von volkswirtschaftlichen Fakten.

„Wir erleben gerade ein einmaliges Notenbankexperiment der EZB mit einem historisch tiefen Zins. Parallel fährt die EZB ein beispielloses Aufkaufprogramm indem sie jeden Monat 60 Milliarden Euro in die Märkte pumpt, um das System am Leben zu erhalten“, erklärten Friedrich und Weik. „Dies alles zeigt, dass seit der Finanzkrise 2008 die Probleme nicht gelöst worden sind, sondern man sich nur teuer Zeit erkauft hat. Und das mit fatalen Auswirkungen. Wenn die Rettungsorgie schief läuft, haften wir Bürger für die immensen Rettungspakete. Parallel werden wir alle durch die Nullzinsphase und die Inflation schleichend enteignet und die Altersvorsorge wird immer schwieriger.“

 Foto: Jan Heinze 

Joachim Punge (Mitte), Vorstandsvorsitzender des Westfälischen Industrieklubs, freute sich über den unterhaltsamen und pointierten Vortrag der Bestseller-Autoren Matthias Weik (l.) und Marc Friedrich.

Die beiden Autoren zeigten auf, dass Südeuropa volkswirtschaftlich mit dem Euro schlechter da steht als mit den alten souveränen Währungen. Als bestes Beispiel führten sie Griechenland an: „Das Land ist eigentlich bankrott und wir erleben auf der Südschiene die größte und längste Insolvenzverschleppung der Geschichte.“ Alle Währungsunionen seien bisher gescheitert und „nun beobachten wir gerade live und in Farbe, dass der Euro in seiner jetzigen Form nicht funktioniert“. Auch die EU selbst steht nach Auffassung von Weik und Friedrich vor einer Zerreißprobe. „Der Brexit, die Schulden-, Banken- und Flüchtlingskrise sowie das erstarken der populistischen Parteien in ganz Europa – damit steht nicht nur unser Wohlstand auf dem Spiel, sondern auch unsere Demokratie.“

Daneben griffen sie auch ein Thema auf, das neben wirtschaftlichen auch große gesellschaftliche und soziale Herausforderungen sowie Umbrüche mit sich bringen wird: Die Digitalisierung und Industrie 4.0. „Die Politik in Europa hat keine Antworten auf die dringendsten Fragen der Zukunft. In den nächsten Jahren werden 30, 40, 50 bis zu 75 Prozent der Arbeitsplätze aufgrund der digitalen Transformation obsolet werden – was machen wir mit den Millionen Menschen ohne Jobs?“, lautete die provokante Frage auf die eine ebensolche Forderung folgte: „Wir verlangen das Grundeinkommen und eine Steuerrevolution, alle Steuern abschaffen bis auf eine – die Mehrwertsteuer, wie in unserem neuen Buch ‚Sonst knallts’, welches wir gemeinsam mit dem dm-Gründer Götz Werner verfasst haben.“


Über den Westfälischen Industrieklub

Der „Westfälische Industrieklub e.V.“ wurde 1918 gegründet und versteht sich seit seiner Neuausrichtung im Jahr 2000 als „Wirtschaftsklub“. Er bezweckt die Förderung der allgemeinen ideellen und wirtschaftlichen Interessen der heimischen Industrie, der Wirtschaft, des öffentlichen Lebens und seiner Mitglieder. Er strebt diese Ziele insbesondere durch Austausch beruflicher Informationen und Erfahrungen, durch Vorträge und sonstige Anregungen aller Art an. Aktuell gehören dem Dortmunder Klub über 500 Persönlichkeiten an.

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