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  • Datum: 16.01.2015
  • Pressemitteilungen
  • Kunde: Marie-Reinders-Realschule

Gemeinsam am Ball: DFB und die Marie-Reinders-Realschule bilden Schülerinnen und Schüler zu Junior-Coaches aus

Dortmund, 16. Januar 2015.  Deutschlands Fußballmetropole bekommt Trainernachwuchs: Ab September 2015 werden an der Marie-Reinders-Realschule in Dortmund unter der Leitung des Deutschen Fußball Bundes (DFB) fußballbegeisterte Mädchen und Jungen ab einem Alter von 15 Jahren zu Junior-Coaches ausgebildet. Schüler und Vereine profitieren zukünftig in hohem Maße von der in Dortmund bisher einmaligen Zusammenarbeit.

„Voraussetzung für eine Kooperation mit dem DFB ist, dass ein Lehrer der Schule eine gültige B-Trainer-Lizenz vorweisen kann,“ erklärte Herbert Hrubesch, DFB-Koordinator für Schulkooperationen. Seit 2010 ist der Bruder des ehemaligen Fußballprofis Horst Hrubesch DFB Stützpunktkoordinator in Westfalen. Ziel sei es, die besten Voraussetzungen für junge Sportler zu schaffen. Zuvor begleitete Herbert Hrubesch das Talentförderprogramm zehn Jahre lang als Stützpunkttrainer.

Die Idee zur Zusammenarbeit zwischen dem DFB und der Marie-Reinders-Realschule entstand in einer Stadtsportsitzung: „Es stand die Frage im Raum, wie Schulen und Vereine näher zusammengebracht werden können. Als ich von der DFB Junior-Coach-Ausbildung erfahren habe, war ich sofort vom Konzept begeistert,“ so Jörg Skubinn, Schulleiter der Marie-Reinders-Realschule und stellvertretender Abteilungsleiter beim SV Berghofen. In einem vierwöchigen Lehrgang in den Sommerferien 2014 hatte er den benötigten Trainerschein erlangt und eine der wichtigsten Kooperationsbedingungen des DFB erfüllt.

Bis zu 20 Schüler pro Lehrgang werden ab September 2015 von zwei lizensierten Trainern des DFB in acht Einheiten mit einer Dauer von jeweils fünf Stunden ausgebildet. Die kostenlose Schulung erfolgt an der Marie-Reinders-Realschule und wird vom Fußball- und Leichtathletik-Verband Westfalen e.V. (FLVW) begleitet. In der 40-stündigen Ausbildung erlangen die Jogi Löws und Jürgen Klopps von morgen frühzeitig Trainererfahrungen. Mit ihrer Lizenz als Junior-Coach dürfen sie die Fußball-AGs der Schule leiten und konzipieren. Auch die Betreuung und Organisation der Schulmannschaft ist mit dem Schein möglich und rechtlich abgesichert.

 Foto: Lutz Kampert 

Ab September 2015 werden an der Marie-Reinders-Realschule in Dortmund unter der Leitung des Deutschen Fußball Bundes (DFB) fußballbegeisterte Mädchen und Jungen zu Junior-Coaches ausgebildet. Über die Kooperation freuten sich mit den Schülern: Marvin Mainoo-Boakye (l.), ehemaliger Schüler der Marie-Reinders-Realschule, (stehend v.l.n.r.) Schulleiter Jörg Skubinn, Manfred Deister, Vorsitzenden des Fußball- und Leichtathletikverband Westfalen-Jugendausschusses, Britta Thiele, Patin der Schule und Filialdirektorin der Commerzbank Hörde, Stützpunkttrainer Alex Lüggert und Herbert Hrubesch, DFB-Koordinator für Schulkooperationen.

Von der Kooperation zwischen dem DFB/FLVW und der Hörder Realschule profitieren auch die Vereine im Dortmunder Süden, die zukünftig auf tatkräftige Unterstützung hoffen können – denn mit der Lizenz verfügen die ausgebildeten Coaches über genügen Fachwissen, um eine eigene Jugendmannschaft zu trainieren.

Die Ausbildung als Junior-Coach lohnt sich für die Jugendlichen jedoch nicht nur aus sportlicher Sicht: „Das Engagement in der Schule und in den Vereinen ist eine gute Vorbereitung auf das Berufsleben und hilft den Schülern bei der Berufsorientierung. Unsere Nachwuchstrainer zeigen Verantwortung und Sozialkompetenz. Genau das wird später bei Bewerbungen positiven Anklang finden“, so Skubinn.

Im Bereich des FLVW gibt es bisher 69 Kooperationsschulen. Vom Deutschen Fußball Bund werden alle Partner mit Sportmaterial für die Fußball-AGs ausgestattet. Zusätzlich bietet der FLVW Fortbildungen für Lehrkräfte an.

Unterstützt wird das Projekt von der Commerzbank, die als Premium-Partner des DFB auch Partner der Qualifizierungsoffensive ist. Neben der sportspezifischen Ausbildung wird besonderer Wert auf die Persönlichkeitsentwicklung der Nachwuchstrainer gelegt. Britta Thiele, Filialdirektorin der Commerzbank Hörde und Patin der Coaches der Marie-Reinders-Realschule in Dortmund ist vom Projekt überzeugt. „Neben dem Ein-stieg in die Trainerlaufbahn unterstützen wir die Nachwuchstrainer auch in ihrem beruflichen Werdegang, beispielsweise mit Bewerbertrainings oder Schülerpraktika in unseren Filialen. Natürlich stehe ich den jungen Nachwuchstrainern als Commerzbank-Pate bei allen Fragen rund um den Berufseinstieg mit Rat und Tat zur Seite. Der DFB-JUNIOR-COACH ist für die Jugendlichen eine sehr gute Möglichkeit, Verantwortung zu übernehmen und sich somit persönlich weiterzuentwickeln.“

Über weitere Angebote der Schule können sich interessierte Eltern und Schüler am Mittwoch, 21. Januar 2015, informieren. In der Zeit von 15.30 bis 18.00 findet ein Tag der offenen Tür statt. Highlight der Veranstaltung wird eine Schülerrallye unter dem Motto „Finde gute Geister“ sein. Mit Schülerlotsen können die Grundschüler auf Entdeckungstour gehen, sich unter anderem in den Biologieräumen an Versuchen zum Test der Sinnesorgane beteiligen oder in der Bibliothek spannende Quizfragen rund um die traditionsreiche Schule und ihre Gründerin beantworten. Während des gesamten Nachmittages haben die Eltern der Grundschüler die Möglichkeit sich in persönlichen Gesprächen mit Lehrerinnen und Lehrern, Elternvertretern und Schülern über die Marie-Reinders-Realschule zu informieren und Fragen zu stellen.


Über die Marie-Reinders-Realschule

Die Marie-Reinders-Realschule wurde im Jahre 1901 von der jungen Lehrerin Marie Reinders gegründet. In einer Zeit, in der sie nicht auf männliche Hilfe bei der Umsetzung ihrer Vision einer über die Volksschule hinausgehenden Bildung für begabte Dortmunder Mädchen setzen konnte, schaffte sie es dennoch, die Männer des Magistrats der Stadt Dortmund und der Bezirksregierung Arnsberg zu überzeugen. Als Schule für begabte Mädchen aller Schichten konzipiert, war sie bis zum Jahr 1971 die älteste Mädchen-Mittelschule Westfalens. Heute ist die Marie-Reinders-Realschule eine von vierzehn Realschulen für Mädchen und Jungen in städtischer Trägerschaft. Die traditionsreiche Schule in der Hochofenstraße im Stadtteil Dortmund Hörde trägt seit 2008 das Gütesiegel MINT-REAL. Die Landesvereinigung der Arbeitgeberverbände NRW in Düsseldorf zertifiziert mit dem Siegel Schulen, die ihren Schülerinnen und Schülern „hervorragende mathematisch-naturwissenschaftliche Bildung“ ermöglichen.

www.marie-reinders-realschule.de


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