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  • Datum: 24.05.2016
  • Pressemitteilungen
  • Kunde: Schumann

Ansprüche mit Hilfe von Kfz-Sachverständigen durchsetzen

Gutes Recht nach einem Verkehrsunfall

Dortmund, 24. Mai 2016.  „Bei einem unverschuldeten Unfall hat der Geschädigte grundsätzlich Anspruch auf einen Rechtsbeistand sowie auf ein Schadengutachten durch einen Kfz-Sachverständigen. In den meisten Fällen ist die unabhängige und sachgerechte Ermittlung der Schadenshöhe durch einen frei gewählten, qualifizierten Kfz-Sachverständigen der wichtigste Punkt bei der Regulierung“, sagt Roland Jakubczyk, Geschäftsführer des Kfz-Sachverständigenbüros Schumann. Der Sachverständige und Kfz-Meister verweist auf wichtige Punkte, die alle Unfall-Geschädigten kennen und berücksichtigen sollten.

Erst wenn die Reparaturkosten am Fahrzeug rund 750 Euro überschreiten, sind die Kosten für den Sachverständigen von der gegnerischen Versicherung zu übernehmen – und genau da liegt meist das Problem: Beschädigungen werden regelmäßig unterschätzt. Vermeintliche Schrammen oder Bagatellschäden entpuppen sich später als Schäden von mehreren Tausend Euro. Die Gründe dafür liegen in der plastischen Verformbarkeit moderner Materialien oder der komplexen Fahrzeugtechnik. Damit die tatsächlichen Kosten des Unfalls ermittelt werden, ist es wichtig, ein qualifiziertes Schadengutachten durch einen unabhängigen Kfz-Sachverständigen erstellen zu lassen.

Zum anderen sollte der Geschädigte stets auf die Beauftragung eines unabhängigen Sachverständigen bestehen, auch wenn die Versicherung ausdrücklich auf einen Sachverständigen verzichtet oder einen eigenen anbietet. „Regelmäßig nutzen Versicherungen die Unwissenheit und Unsicherheit der Geschädigten und führen in den Regulierungsgesprächen das Argument an, dass für die Geschädigten eine Schadenminderungspflicht besteht“, so Jakubczyk.

So kommt es häufig vor, dass die Versicherung mit Hilfe gezielter Schadensteuerung schnell – und nicht ganz uneigennützig – reagiert, nachdem ihr der Unfall vom Verursacher gemeldet wurde. „Oftmals bietet sie an, eigene Gutachter zu entsenden oder das beschädigte Fahrzeug in Partnerwerkstätten der Versicherung zur Reparatur zu schicken“, erklärt Jakubczyk.

 Foto: Lutz Kampert 

Roland Jakubczyk, Geschäftsführer des Kfz-Sachverständigenbüros Schumann, ist Experte für Schadengutachten.

In beiden Fällen drohen den Unfallopfern unangenehme Folgen. So kommt es vor, dass Schäden am Kfz oder der Wiederbeschaffungswert zu gering bewertet werden. Gleiches gilt für den Nutzungsausfall und die durch den Unfall entstandene so genannte merkantile Wertminderung des Fahrzeugs. Bei Reparaturen durch „Werkstätten der Versicherer“ kommt es insbesondere dann zum Streit, wenn Leasingfahrzeuge betroffen sind oder Garantieansprüche geltend gemacht werden. Denn Leasinggeber sowie Hersteller bestehen je nach Vertragsinhalt darauf, dass Schäden ausschließlich in autorisierten Markenwerkstätten des entsprechenden Herstellers repariert werden.

Überdies bildet ein Gutachten durch einen unabhängigen Experten oftmals die entscheidende Grundlage für eine juristische Entscheidung, wenn Versicherer Schadenhöhe oder -hergang im Nachhinein in Zweifel ziehen.

Bei der Auswahl des Kfz-Sachverständigen sollte beachtet werden, dass die Berufsbezeichnung nicht geschützt ist. „Ein wesentliches Qualitätsmerkmal bildet daher eine Personenzertifizierung oder die öffentliche Bestellung und Vereidigung für diesen Tätigkeitsbereich, aber auch Mitglieder des BVSK oder Sachverständige aus ISO-zertifizierten Sachverständigenbüros unterliegen einer ständigen Qualitätskontrolle mit der Pflicht der regelmäßigen Weiterbildung“, so Jakubczyk.


Hintergrundinformationen zum Unternehmen:

Seit über 50 Jahren steht der Name Schumann in Dortmund für Qualität und Unabhängigkeit gegenüber den Versicherungsgesellschaften. Das Kfz-Sachverständigenbüro Schumann und die Schumann-Prüf GmbH stellen für 60.000 bis 70.000 Fahrzeuge im Jahr Gutachten sowie Bewertungen aus und führen technische Untersuchungen durch. Insgesamt arbeiten rund 50 Mitarbeiter an sieben Standorten in den Niederlassungen in Dortmund, Castrop-Rauxel, Gelsenkirchen, Kamen, Hamm, Erfurt und Arnstadt. Christof Schumann ist Mitglied im Bundesverband öffentlich bestellter und vereidigter sowie qualifizierter Sachverständiger (BVS) e.V. sowie im Bundesverband der freiberuflichen und unabhängigen Sachverständigen für das Kraftfahrzeugwesen (BVSK) e.V. und arbeitet eng mit der Gesellschaft für Technische Überwachung (GTÜ) und der Arbeitsgemeinschaft der Kraftfahrzeugsachverständigen (AGS) e.V. zusammen.

www.sv-schumann.de


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